Warum beide Enden?
Ein Etikett nur am Gerät hilft nicht, wenn du am anderen Ende suchst — und umgekehrt. Zwei Etiketten pro Kabel ist die ganze Regel. Der Rest ist Feinschliff.
Das Namensschema
„Gerät — Anschluss" reicht in fast allen Fällen: „Monitor links — Strom", „Dock — USB-C", „Drucker — Netzwerk". Kurz, eindeutig, ohne Abkürzungen, die nur du verstehst.
Positionierung
- Nah am Stecker (5–10 cm), aber so, dass die Schrift bei eingestecktem Kabel lesbar bleibt.
- Immer gleiche Seite: Alle Etiketten in dieselbe Richtung — das Auge lernt das Muster.
- Nicht über Biegeradien: Auf geraden Kabelabschnitten hält jedes Etikett länger.
Farbcode (optional)
| Farbe | Vorschlag |
|---|---|
| Rot | Stromversorgung |
| Blau | Netzwerk |
| Grün | Audio / Video |
| Gelb | USB / Daten |
| Weiß | Sonstiges |
Der konkrete Code ist egal — konsequent muss er sein. Einmal festlegen, aufschreiben, einhalten.
Materialien im Vergleich
- Selbstlaminierende Etiketten: Schrift unter Schutzfolie — die dauerhafteste Lösung.
- Beschriftungsband mit Kabelbinder: Gut für dicke Bündel und raue Umgebungen.
- Kabelmarker (aufsteckbar): Wiederverwendbar, ideal bei häufigem Umbau.
- Papier + Tesafilm: Notlösung — löst sich innerhalb von Monaten.
Workflow: Namen aus dem Inventar übernehmen → Generator → drucken → anbringen. Ein Durchgang, keine Doppelarbeit.
Ehrliche Grenze: KabelPlaner hilft bei Organisation und Planung — Längen, Abstände, Inventar, Beschriftung. Wir berechnen keine elektrischen Lasten, geben keine Empfehlungen zu Elektroinstallation und keine Hinweise zur elektrischen Sicherheit. Elektroarbeiten gehören ausschließlich in die Hände eines qualifizierten Elektrikers.
