Die gängigen Typen
| Typ | Wo | Stärken | Grenzen |
|---|---|---|---|
| Kabelwanne (Gitter) | Unter der Tischplatte | Luftig, nachrüstbar, günstig | Offen — Staub, kein Sichtschutz |
| Kunststoffkanal mit Deckel | Wand, Fußleiste, Tischkante | Saubere Optik, Deckel abnehmbar | Starre Maße, Ecken brauchen Formteile |
| Kabelschlauch (Gewebe) | Vertikale Strecken | Flexibel, dehnbar | Schwer nachträglich zu öffnen |
| Bodentank / Flachkanal | Über den Boden zur Steckdose | Begehbar, Stolperschutz | Teurer, auffälliger |
| Klebe-Kanal | Glattflächen ohne Bohren | Kein Bohren nötig | Hält nur auf sauberen, glatten Flächen |
Größe wählen
Der Kanal muss alle Kabel eines Segments bequem aufnehmen — plus Luft zum Nachrüsten. Faustwert: Kanal zu etwa zwei Dritteln füllen, nie randvoll. Die Breite richtet sich nach dem dicksten Stecker, nicht nach dem dünnsten Kabel.
Material
- Kunststoff (PVC/ABS): Leicht, günstig, für trockene Innenräume völlig ausreichend.
- Metall: Robust, für Werkstatt-Umgebungen oder hohe mechanische Belastung.
- Gewebe: Für flexible, sichtbare Strecken — eher Optik als Schutz.
Montage
- Schrauben: Die dauerhafteste Lösung — vorbohren, Dübel bei Mauerwerk.
- Kleben: Nur auf glatten, fettfreien Flächen; 24 Stunden aushärten lassen, bevor Kabel eingelegt werden.
- Klemmen/Clips: Für Wannen und Schläuche unter der Tischplatte.
Kauf-Tipp: Erst messen (Arbeitsblatt), dann kaufen — Kanäle gibt es in Standardlängen (häufig um 1–2 m), die sich sägen lassen.
Ehrliche Grenze: KabelPlaner hilft bei Organisation und Planung — Längen, Abstände, Inventar, Beschriftung. Wir berechnen keine elektrischen Lasten, geben keine Empfehlungen zu Elektroinstallation und keine Hinweise zur elektrischen Sicherheit. Elektroarbeiten gehören ausschließlich in die Hände eines qualifizierten Elektrikers.
