Schritt 1: Bestandsaufnahme
Alles abstecken und ausbreiten. Jedes Kabel anfassen und fragen: Wozu gehört das, und ist es noch nötig? Alte Netzteile ohne Gerät, doppelte USB-Kabel, der Drucker von 2015 — weg damit. Was übrig bleibt, kommt ins Kabel-Inventar.
Schritt 2: Routen planen
Lege fest, wo jedes Kabel langläuft, bevor du es verlegst:
- Hauptroute: Unter der Tischplatte entlang — idealerweise in einem Kabelkanal oder einer Kabelwanne.
- Vertikale Route: Von der Tischplatte zum Boden/zur Steckdose — gebündelt, nicht einzeln baumelnd.
- Geräte-Stichleitungen: Kurze Wege vom Kanal zum Gerät, mit 20–30 cm Service-Schlaufe.
Trage alles ins Routen-Arbeitsblatt ein und berechne mit dem Kanal-Rechner den Bedarf.
Schritt 3: Konsolidieren
Weniger Kabel sind einfacher zu verwalten als viele. Die größten Hebel:
- Dockingstation: Ein USB-C-/Thunderbolt-Kabel zum Laptop statt fünf einzelner.
- Monitor als Hub: Viele Monitore haben USB-Hubs — Peripherie dort anschließen.
- Kabellose Peripherie: Tastatur und Maus per Funk entlasten die Route spürbar.
Schritt 4: Verlegen und befestigen
- Kabel locker bündeln — zu stramm gezogene Kabelbinder beschädigen auf Dauer die Isolierung und machen Änderungen zur Qual.
- An Bögen und Enden dichter befestigen — Clip-Schätzer nutzen.
- Strom und Daten getrennt routen, wo es einfach möglich ist — sauberer und übersichtlicher.
Schritt 5: Beschriften und dokumentieren
Bevor die Kabel im Kanal verschwinden: beide Enden beschriften (Generator) und das Inventar aktualisieren. In sechs Monaten dankst du dir selbst.
Regel: Nach jedem Umbau fünf Minuten aufräumen — Kabelsalat entsteht nicht an einem Tag, sondern durch viele kleine Nachlässigkeiten.
Ehrliche Grenze: KabelPlaner hilft bei Organisation und Planung — Längen, Abstände, Inventar, Beschriftung. Wir berechnen keine elektrischen Lasten, geben keine Empfehlungen zu Elektroinstallation und keine Hinweise zur elektrischen Sicherheit. Elektroarbeiten gehören ausschließlich in die Hände eines qualifizierten Elektrikers.
